Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Der Familienmensch

Genau wie ihr gehöre ich zur Mitte der Gesellschaft. Ich bin verheiratet und wir haben zwei wundervolle Söhne. Meine Frau und ich sind beide berufstätig. Das erfordert viel Koordination, funktioniert aber ganz gut. Am wichtigsten ist uns, dass wir unseren Kindern einen anständigen Start ins Leben bieten können und unseren Beitrag dazu leisten, unsere Gesellschaft für alle ein bisschen besser zu machen.

Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir möchten selbst bestimmen, wie wir leben, welche Schwerpunkte wir setzen, was wir essen, woran wir glauben und wie wir unsere Zeit verbringen. Diese Überzeugung hat uns zu den Liberalen gebracht und dort engagieren wir uns beide inzwischen seit mehr als zehn Jahren.

Ursprünglich stamme ich aus dem ehemaligen Zonenrandgebiet der fränkischen Rhön, dem letzten bayerischen Zipfel im Dreiländereck Bayern, Hessen, Thüringen. Ich bin begeisterter Kochbuchleser,  Whiskysammler und Schachspieler, früher auch mal Klarinettist und Saxophonspieler. Ich liebe meine persönliche Freiheit und hasse staatliche Bevormundung und Dressur. Ich glaube an die Menschen.

Meine Arbeit

Ich war sehr lange in einem Netzwerk von Freiberuflern tätig, das Konzepte im Strategic Planning für Klein- und Kleinstunternehmer entwickelt. Wir überlegten uns, was muss ein Bäcker, ein Metzger, ein kleines Tanzstudio, der lokale Buchhändler etc. tun, um mittel- bis langfristig zu überleben. Das war herausfordernd, mit vielen Fahrkilometern und immer wiederkehrenden Diskussionen verbunden, machte aber Spaß und vor allem Sinn.

Nach dem Abitur am Rhön-Gymnasium habe ich in Hamburg – es war an der Zeit, vom Dorf mal in die Stadt zu kommen – eine Lehre als Möbelverkäufer gemacht und anschließend in Passau BWL studiert. Nach Stationen im elterlichen Unternehmen und einigen Wanderjahren in der Marketingbranche bin ich vor zwölf Jahren nach München gekommen und habe mich selbständig gemacht. In meiner Schulzeit habe ich Antiquitäten restauriert und als Möbelpacker gearbeitet. Daher das breite Kreuz und die Freude am Handwerk.

Als Politiker

Ich war schon immer politisch interessiert bin aber erst 2005 in die FDP eingetreten. Der Auslöser war das unsäglich Gezerre um rot-grün und Gerhard Schröder. Auch wenn rot-grün viele Reformen auf den Weg und Deutschland durchaus vorangebracht hat, 2005 war diese Koalition einfach fertig. Ich wollte meinen Beitrag leisten, damit das bürgerliche Lager wieder mehr Einfluss erhält. Ende 2005 bin ich Vorsitzender der Jungen Liberalen in München geworden. Von 2010 bis 2014 war ich Vorsitzender der FDP München und von 2008 bis 2013 gewähltes Mitglied im Bezirkstag Oberbayern und Verwaltungsrat der Psychiatrischen Kliniken Oberbayern.

Eigentlich wollte ich dann 2013 aufhören, habe aber unerwartet die Chance bekommen, die neue FDP mit aufzubauen. Herausforderungen haben mich immer gereizt, Chancen habe ich immer gerne ergriffen. Auf dem FDP-Landesparteitag im November 2013 wurde ich zum Generalsekretär der bayerischen Liberalen gewählt. Dieses Amt habe ich mit Hingabe bis November 2017 ausgeführt. Im November 2017 hat die FDP Bayern mich zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Eine neue Herausforderung, die ich mit Freude angehe, um den Liberalismus in Bayern zu stärken.

Ich stehe für einen selbstbewussten Liberalismus, der die gesamte Bandbreite der Bürgerrechte, der Wirtschaftspolitik, aber auch der Bildungs- und Sozialpolitik umfasst. Ich glaube an Freiheit und Verantwortung, daran, dass wir es selber in der Hand haben und dass jeder Mensch es verdient hat, Chancen zu bekommen. Ich will keinen bremsen aber auch keinen zurücklassen.

Seit Oktober 2017 bin ich zudem gewähltes Mitglied des 19. Deutschen Bundestages. Hier möchte ich vor allem Bau- und Wohnungspolitik sowie Familienpolitik gestalten.